Operation, ja oder nein?

Jeder zweite Schweizer zwischen 25 und
74 Jahren ist von Varikosis (Krampfadern) betroffen. Und immerhin bei jedem 7. treten Beschwerden und Funktionsstörungen auf, die eine Operation bzw. Behandlung ratsam erscheinen lassen (Quelle: Widmer, Stählin, Nissen, da Silva: Prospektive-epidemiologische Untersuchung Basler Studie I-III).

Über mögliche Gefahren

Unbehandelte Varizen können zu einer tiefen Beinvenenthrombose führen, welche ihrerseits eine lebensbedrohliche Lungenembolie verursachen kann.

Über die Notwendigkeit

Es ist ratsam, dies von Fall zu Fall und im persönlichen Gespräch abzuklären. Prinzipiell gilt, dass mit der Operation nicht allzu lange gewartet werden sollte, da der Zeitpunkt eines eventuellen Auftretens von Komplikationen ungewiss ist.


Mögliche Komplikationen nach einer Operation

Selten können Nervenstörungen auftreten. Dieses Risiko ist jedoch um ein Vielfaches kleiner als jenes, dass Krampfadern, die nicht behandelt werden, Thrombosen, Lungenembolien oder ein offenes Bein zur Folge haben können.

In der ersten Phase nach der Operation treten an Ober- und Unterschenkel Verhärtungen auf. Es kann zu Gefühlsstörungen in den betroffenen Hautbereichen kommen, z. B. kann sich eine Berührung schwächer oder leicht unangenehm anfühlen. Dies ist Teil des Heilungsprozesses, ganz normal und nicht sichtbar. Aber die Natur braucht ihre Zeit, manchmal eineinhalb bis zwei Jahre.

Ein weiteres Risiko nach der Operation ist das Auftreten einer Thrombose in den tiefen Venen. Diesem äusserst seltenen Phänomen beugen wir aber mit sehr zuverlässigen Mitteln vor (siehe auch Postoperativ).

Antworten
Dekorationsbild Krampfadern Behandlung


Deutsch | English | Русский
Dr. med. Claudia L. Yattara-Baratti | FMH Chirurgie/Phlebologie SGP
info@yattara.ch